1371
1392 n. Chr.
ZeitenWandel: Der Lüneburger Erbfolgekrieg (1371-88)

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1370 führt eine krasse Fehleinschätzung der realen politischen Machtverhältnisse im Norden des Reiches durch Kaiser Karl IV. zu einem langjährigen Konflikt - dem Lüneburger Erbfolgekrieg (1371-88).

Der kaiserliche Missgriff stürzt das Land in die schwerste Krise des Spätmittelalters. Die Landesherren - eigentlich Garant für den Frieden im Lande - führen Krieg gegeneinander, Adelsfehden, Raubzüge, Mord und Brandschatzung erschüttern das Land, die Solidarität der Städte zerbricht, Klöster gehen in Flammen auf....

Kurzfristig erlangen die Städte, bedingt durch die Schwäche der Landesherrschaft Vorteile und können ihre Autonomie ausbauen und festigen. Am Ende gehen die Welfen als Sieger und als Landesherrn langfristig gestärkt aus dem Konflikt hervor.

Aber aus dem Krieg entstehen auch neue, zukunftsweisende Formen des Miteinanders von Fürsten, Adel und Städten sowie neue Friedensbündnisse, so wie die Lüneburger Sate von 1392. Die sich formierenden Landstände - Ritterschaft und Städte - erlangen große Machtfülle und verstehen sich von nun als Vertreter des Landes, welche die Einheit bewahren wollen.

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Im beginnenden 15. Jh. kündigt sich die Neuzeit an, Gesellschaft, Staat und Städte brechen auf in die Moderne...weiter

(Thema unter Vorbehalt. Abhängig davon, ob sich ausreichend genug Akteure aus dem Zeitsegment Militärische Darstellung 14. Jh. anmelden.)